Leverkusen

Geschichte einer modernen Großstadt mit Zukunft.

Kaum ein Menschenalter jung

Ein Mensch würde jetzt langsam alt, eine Stadt, die wie Leverkusen 1930 aus der Taufe gehoben wurde, ist jung. Damals wurden die Orte Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf und Wiesdorf zusammengefaßt und nannten sich Leverkusen. Der Name

der neuen Stadt symbolisiert ihre Entstehungsgeschichte. Der Apotheker Carl Leverkus baute hier 1860 seine Ultramarin-Farbenfabrik und legte damit den Grundstein zum späteren Bayer-Werk und damit auch zur Stadtentwicklung.

Denn vor der Industrialisierung gab es auf dem Gebiet des heutigen Leverkusen nur kleine Dörfer, deren Bewohner sich von Ackerbau, Viehzucht und Fischfang ernähr- ten. Als jedoch das Werk seine Tore auf- machte, kamen viele Arbeiter aus anderen Regionen Deutschlands an den Rhein. Für sie musste schnell eine Infrastruktur ge-
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schaffen werden, die bis dahin überhaupt nicht existierte. So wuchs um das Werk eine Siedlung, deren Leben in die umliegenden Dörfer ausstrahlte. Die Arbeiter kauften dort ein, und aus den Dörfern arbeiteten bald Männer und Frauen im neuen Werk. So entwickelten sich Beziehungen, die durch die Ernennung Leverkusens zur Stadt offiziell gemacht wurden. Mit der kommunalen Neugliederung wurden 1975 die Stadtgrenzen bis ins Bergische ausgedehnt.

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